Bei der Führungskräfteentwicklung ist das Action Learning bzw. das handlungsorientierte Lernen eine Personalentwicklungsmethode im Sinne des Erfahrungslernens. Teilnehmer sind für längere Zeit (häufig länger als ein halbes Jahr) in einem anderen Bereich oder Betrieb in einer Projektgruppe eingespannt und bearbeiten ein bestimmtes Problem: von dessen Analyse bis zur Umsetzung der Maßnahmen, um das Problem zu lösen. Die Qualifikation ergibt sich durch die direkte Konfrontation mit realen, schwierig zu lösenden Problemen in neuen Situationen und durch die Zusammenarbeit mit anderen Personen. Diese Art des Lernens hat zweifachen Nutzen: Ein Bedürfnis der Organisation wird befriedigt und Individuen bzw. Gruppen entwickeln sich weiter.