Im People-centered Management wird davon ausgegangen, dass der (wirtschaftliche) Erfolg des Unternehmens primär dadurch entsteht, weil sich im Unternehmen auf den Mitarbeiter konzentriert wird. Der Mitarbeiter rutscht quasi in den Mittelpunkt der Führungsmaßnahmen eines Unternehmens. In diesem sollen Rahmenbedingungen und Anreizsysteme geschaffen werden, die die Mitarbeiter derart motivieren, dass sie sich stets weiterentwickeln und ihre Qualifikationen ausbauen wollen. Die Steigerung der Motivation und Qualifikation soll sich schlussendlich in besseren Produkten und Leistungen niederschlagen. Zentrale Maßnahmen sind hier die Vergütung, Personalentwicklung und das Schaffen einer Unternehmensidentität. Dadurch soll das Abwandern von wichtigen Mitarbeitern verhindert werden. Jeder Mitarbeiter sollte eine persönliche Betreuung bekommen, auch zum Thema der Karriere- und Weiterentwicklung im Unternehmen. In der Literatur werden hierzu sieben Maßnahmen erwähnt: Arbeitsplatzsicherheit, selektive Personalgewinnung, Selbstorganisation und Dezentralisation von Entscheidungsprozessen als Grundsätze der Organisationsgestaltung, Überdurchschnittlich hohe Entlohnung (welche an den Unternehmungserfolg gekoppelt ist), umfangreiche Schulungsmaßnahmen, Abbau von Statussymbolen und Hierarchiebarrieren, sowie Bereitstellung von Finanz- und Erfolgsdaten für alle interessierten Mitarbeiter.